Pizza selber machen

Pizza

Pizza selber machen

Die selbstgemachte Pizza ist ein Klassiker und ein ideales Essen auch bei größeren Gruppen. In meinem Artikel gebe ich dir Tipps wie sie am Besten gelingt und welche Utensilien man verwenden sollte. So wird die Pizza knusprig auch ohne Steinofen.

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Matschiger Pizzateig? Wässriger Belag? Wer kennt das nicht?

Pizzarezepte gibt es nun wirklich mehr als genug, also warum noch eines? Ganz einfach: Weil Erfahrungen wie Boden ist nicht knusprig, Belag ist matschig oder Pizza ist nicht gebräunt sicher jeder kennt.

Mit diesem Rezept wird deine Pizza garantiert besser!

Tipps für knusprige Pizza

Wichtig ist die Verwendung eines Pizzasteins*. Dieser hat die Eigenschaft, dass er viel Hitze speichert und daher nicht so schnell abkühlt, wie ein Backblech wenn man die Pizza drauf legt. Weiterhin wird die Feuchtigkeit des Pizzateigs aufgenommen und wieder abgegeben was zu einer knusprigen Pizza führt. Das selbe Prinzip hast du auch bei einer Pfanne mit dünnen im Vergleich zu dickem Boden.

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Pizzasteine gibt es in verschiedenen Größen und für Grills oder den Backofen. Ich verwende einen für den Grill, der auch in den Backofen passt. Vor der Anschaffung des Steins, sollte man unbedingt die Größe abmessen, die in den Ofen passt! Den Pizzastein einfach auf einen Rost in den Ofen legen.

Für den Ofen eignet sich z.B. folgender Stein:

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Für den Grill je nach Durchmesser:

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Eine Alternative zum Pizzastein sind auch Pizzaformen*, wie man sie gelegentlich in der Pizzeria sieht. Der Vorteil ist, dass der Teig nicht kleben bleibt und die Pizza gut in Form gebracht werden kann. Der Nachteil ist, dass die Eigenschaften, die der Pizzastein hat, hier nicht vorhanden sind. Daher erzielt man mit dem Stein ein besseres Ergebnis. Ich habe diese Variante aber auch getestet und das Ergebnis kann sich sehen lassen.

Pizza mit Form

Der Pizzateig

Wichtig ist natürlich ein guter Teig. Er besteht bei der klassischen Pizza nur aus Mehl, Hefe, Wasser und Salz. Er sollte mindestens 2 Std. gehen, besser noch über Nacht im Kühlschrank und vor dem gehen portioniert werden. Beim Ausrollen, vorsichtig arbeiten und nicht zu stark durchkneten. Man kann den Teig auch nach dem ausrollen nochmal gehen lassen, muss ihn dann aber gut abdecken.

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Tipps gegen wässrigen Belag

Die Ursachen für einen wässrigen Belag sind zu viel Belag, zu viel Wasser in der Soße oder zu wässrige Zutaten. Da man in einem haushaltsüblichen Backofen nicht die Hitze erreicht, die ein Pizzaofen schafft, wird es nicht gelingen, dass Wasser schnell verdampft. Daher sind ein paar Tricks hilfreich.

  • Werden frische Tomatenscheiben verwendet, salze ich diese vorher und lasse sie einige Minuten stehen. Das entzieht Wasser, welches ich in die Tomatensauce gebe.
  • Die Tomatensauce koche ich etwas ein und binde sie mit Tomatenmark. Am besten gute Dosentomaten verwenden, da diese wenig Wasser haben.
  • Den Belag dünn auftragen und nicht die Zutaten „stapeln“.

Wichtig sind gute Zutaten!

Schritt für Schritt zur selbst gemachten Pizza

Für den Teig:
Alle Zutaten für den Teig (bis auf das Wasser) in eine Schüssel geben und mit einem Löffel vermischen.

Mit der Maschine (Knethaken) verkneten und Wasser langsam hinzufügen.

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Solange vorsichtig Wasser hinzufügen, bis der Teig nicht mehr „krümelig“ ist, sondern anfängt eine Masse zu ergeben. Dieser Punkt ist sehr wichtig, da hier bereits kleinste Mengen Wasser reichen um von „krümelig“ zur optimalen Konsistenz zu kommen. Daher das Wasser sehr behutsam dazugeben!

Den Teig aus der Schüssel nehmen. Er sollte jetzt nicht stark an den Fingern kleben und nicht „krümelig“ sein. Falls doch, Wasser oder Mehl hinzufügen und mit der Maschine weiterkneten. Den Teig anschließend mit den Händen mindestens 5 Minuten weiter kneten.

Den Teig in Teile teilen und auf ein Backblech legen. Mit einem leicht angefeuchteten Tuch abdecken und 2 Std. an einem warmen Ort gehen lassen. Wenn das Tuch ganz leicht den Teig berührt bildet sich später auch keine harte Schicht auf dem Teig.

Für die Sauce: In einem Topf Olivenöl bei mittlerer Hitze erwärmen.

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Tomatenmark hinzufügen und 5 Minuten anbraten.

In der Zwischenzeit alle Zutaten für die Sauce in ein hohes Gefäß geben und mit dem Pürierstab fein mixen.

Die Sauce in den Topf geben und bei mittlerer Hitze 10-20 Minuten kochen. Die Dauer hängt von den verwendeten Produkten ab. Wichtig ist, dass hier überschüssiges Wasser verkocht wird. Dieses macht die Pizza ansonsten später zu weich. Das Tomatenmark bindet zusätzlich die Sauce etwas. Wer keine Zeit hat, kann mit Tomatenmark weiter andicken oder verwendet passierte Tomaten, die meist weniger Wasser haben.

Belegen und Backen: Der Pizzateig wird rund ausgerollt (ca. 15-20 cm Durchmesser, abhängig von der gewünschten Dicke). Dazu einfach den Küchentisch mit Mehl bestäuben und die Oberseite vom Teig ebenfalls bestäuben.

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Da bei der Verwendung eines Pizzasteins nicht alle Pizzen gleichzeitig gebacken werden können, rollt man nur immer einen Teig aus (oder bei kleinen Pizzen zwei). Den restlichen Teig mit einem feuchten Küchentuch abdecken ansonsten trocknet er aus.

Den Teig nun auf ein Backpapier legen. Dünn Tomatensauce mit einem Löffel verteilen. Zutaten verteilen zum Schluss mit Käse belegen. Der Belag sollte dünn sein, also die Zutaten nicht zu dick auftragen und nicht übereinander.

Wenn der Ofen und Pizzastein vorgewärmt ist, schieben wir die Pizza samt Backpapier auf den Pizzastein. Nach ca. 3 Minuten kann das Papier einfach herausgezogen werden. Wenn es klebt noch eine Minute warten. Dies garantiert, dass die Pizza nicht am Stein festklebt und somit eine größere Sauerei verursacht (ich weiss wovon ich spreche).

Durch den Pizzastein wird der Boden knusprig, da er eine hohe Temperatur hat und Feuchtigkeit aufnimmt. Auf einem Backblech gelingt das natürlich nicht, da die Pizza am Boden „schwitzt“.

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Wenn der Rand braun ist bzw. der Käse geschmolzen und leicht gebräunt ist, ist die Pizza fertig. Vorsicht, dass geht relativ schnell! Die Pizza mit dem Pizzaschieber rausholen, mit Rucola belegen und genießen!

Das detaillierte Rezept zum ausdrucken und die Zutatenliste findest du unten.

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